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8. März: Nieder mit dem feministischen Imperialismus

Wir dokumentieren die Rede einer Genossin auf der Demonstration am 8. März mit dem Titel „Nieder mit dem feministischen Imperialismus“ anlässlich des internationalen Frauentag in Berlin:

Hallo liebe Genoss:innen und Geschwister!

Heute haben wir uns gegen den feministischen Imperialismus versammelt, um zu sagen: der westliche Imperialismus hat für seine brutalen Kriege immer die Maske des Feminismus benutzt. Von der „Rettung afghanischer Frauen“ durch die Bombardierung ihrer Städte und Dörfer und der Ermordung ihrer Männer bis hin zur „Bekämpfung des Islamismus“ durch die Ermordung von über 30.000 Frauen, Männern und Kindern in Gaza! Ideologische Kriegsführung dient immer als notwendiger Schritt zur tatsächlichen Kriegsführung, zur Anhäufung von Profiten und regionaler Macht.

Feministische Imperialistinnen können niemals unsere Verbündeten sein – egal welcher Hautfarbe, sie sind immer unsere Klassenfeinde, von Hilary Clinton über Kamala Harris und Suella Bravermann bis hin zu Annalena Baerbock! Sie repräsentieren uns nicht und haben nichts mit unseren Kämpfen zu tun!

Im Dezember 2023 kürzte die sogenannte „feministische Außenpolitik“ von Außenministerin Annalena Baerbock die Finanzierung einer ägyptischen Frauenrechtsorganisation, weil diese ein Ende des israelischen Angriffs auf Gaza forderte. Die Masken sind abgefallen! Ist die Forderung nach einem Ende des Völkermords am palästinensischen Volk antifeministisch? Ist die Forderung nach einem Ende der Vergewaltigung palästinensischer Frauen, die sogar von der UNO dokumentiert wurde, antifeministisch? Ist die Forderung nach einem Ende der sexuellen Übergriffe gegen palästinensische Frauen und Männer durch das zionistische Militär antifeministisch?

Wenn die deutsche Außenpolitik, die auf der Seite des Völkermords und der sexuellen Übergriffe auf Frauen und Männer in Gaza steht, Feminismus ist, dann wollen wir nichts mit diesem imperialistischen Feminismus zu tun haben! Es ist derselbe deutsche Imperialismus, der die ägyptische Militärdiktatur seit über 11 Jahren unterstützt und aufrechterhält! Wir glauben Eure liberalen Lügen nicht!

Wir sehen, wie die mutigen Textilarbeiterinnen in Mahalla im ägyptischen Nildelta erst letzte Woche gemeinsam mit ihren männlichen Kollegen ihre Stimme erhoben und ihre Rechte einfordern! Sie vereinten Arbeiterinnen und Arbeiter und konnten ihren Kampf für höhere Löhne gewinnen! Das ist unser Kampf und unsere Inspiration! Wir müssen zusammenkommen, um als eine revolutionäre Klasse gegen die Spitzen zu kämpfen! Wir dürfen uns nicht spalten lassen und stattdessen gemeinsam gegen dieses kapitalistische Zerstörungssystem kämpfen!

Wir haben einen gemeinsamen Feind und das ist die herrschende Klasse, die uns überall ausbeutet und unterdrückt! Unser Feind ist gut organisiert, wir müssen es auch sein. Organisieren wir uns gemeinsam, um dieses System zu zerschlagen!

Wie immer: Freiheit für Palästina und thawra thawra hatta an-nasr (Revolution bis zum Sieg)!